Backward Forward

Bei der Einarbeitung von neuen Abrufen können Abweichungen der Bedarfe gegenüber älteren Abrufen entstehen. Diese bewegen sich üblicherweise innerhalb eines exakt definierten Toleranzbereichs. Um Verletzungen gegen diese Vereinbarungen über einen längeren Zeitraum hinweg  zu erhalten, können Abrufe mit SPEEDI Analyse Abrufverhalten analysiert werden. Zusätzlich ermöglicht dieses Instrument einen strategischen und operativen Überblick (lang-, mittel- und kurzfristig) über die Abrufsituation in bestimmten Lieferplänen, auf Kunden- oder Materialebene. Dabei kann der Auswertungszeitraum individuell gewählt werden: Eine Option ist die zeitrasterbezogene Auswertung (z.B. Tag, Woche, Monat) eine andere die kumulierte Ansicht.

In der Ausgabe wird die mengenmäßige, die prozentuale und die wertmäßige Abweichung analysiert. Zur Pflege von Toleranzen ist es möglich, eigene Zeit-/Mengentrichter (ZMT) für die Analyse der Abweichungen zu definieren. Dieser Toleranzbereich kann zentral gepflegt werden und bietet die Möglichkeit, Werte (z.B. in Euro) als Toleranzgrenze anzugeben.

Durch die gewonnene Transparenz im Abrufverhalten des Kunden ergeben sich Rückschlüsse auf Trends für die Planung zukünftiger Perioden.

Starke Schwankungen können einen Bull-Whip-Effekt auslösen, dem mit SPEEDI Analyse Abrufverhalten frühzeitig entgegengewirkt werden kann.

Gespräche mit dem Kunden zu dessen Abrufverhalten werden durch transparente Darstellungen untermauert.